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Buch "Plagegeister"

 

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“Du sollst Dir kein Kultbild machen,
keine Gestalt von irgendetwas... Du sollst dich nicht vor ihnen (den Statuen) niederwerfen und ihnen nicht dienen”
(Exodus 20,4)
    Das ist das Zweite der Gebote Gottes. Die Übertretung von Gottes Gebot hat Folgen!

     Kennst Du die Zehn Gebote Gottes? Im Ersten GEBOT heißt es nicht nur:
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben”, sondern weiter auch:
“Du sollst Dir kein KULTBILD machen, kein Abbild dessen, was im Himmel oder was auf der Erde ist... Du sollst Dich nicht vor Kultbildern (Gegenständen, Statuen) niederknien und du sollst ihnen nicht dienen!”
(Ex 20,4 und Dtn 5,7 f). Gott ist ein eifersüchtiger Gott!  “Gott ist Geist (nicht eine greifbare Statue), und alle, die ihn anbeten, müssen ihn anbeten in Geist und Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden!” (Joh 4,24). Jesus sagt weiters im Evangelium: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen” (Mt 18,20) - nicht wo Statuen aufgerichtet werden. Bilder kannst du in Ehren halten, aber: "Diene ihnen nicht!"

     Menschen aller Zeiten taten sich schwer, auf einen Unsichtbaren Gott zu vertrauen ohne ihn zu sehen. Aber gerade dieses Vertrauen verlangt Gott: Glauben (=vertrauen) ohne zu sehen. Jesus sagt: “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!” (Joh 20,29) und es ist uns nur das Zeichen des Jona, das Zeichen seiner Auferstehung, gegeben (Mt 12,39; Lk 11,30). Der fleischlich gesinnte Mensch will Sichtbares und Greifbares: “Mach uns Götter, die vor uns sind” (Ex 32,1). Und so betet man leider zu Werken von Menschenhand, zu selbst gemachten Bildern und Statuen, die nicht hören und nicht sehen können. Behaupte nicht: “Ich bete doch nicht zum Bild!” Wieso wallfahrst du dann zum Gnadenbild hin?

     Gott ist Geist und Leben und nicht ein Werk von Menschenhand, “das Göttliche ist nicht wie ein steinernes Gebilde menschlicher Kunst” (Apg 17,24-29; vergleiche auch: Joh 1,18; 1 Joh 4,12; 1Tim 6,16). ER ist ein eifer­süchtiger Gott! Er duldet nicht das Anrufen von Gegenständen = Götzen statt IHM! Wegen dieser Sünde sind so viele  Katholiken medial belastet, hellseherisch! Wende Dich im Geist zum lebendigen Gott, an Jesus, aber nicht nach außen hin zu leblosen Dingen/Statuen/Bildern, die nicht hören und nicht sehen können. 

     Gott ist nicht in steinernen Tempeln: Apostelgeschichte 7,48; 17,24-28;
“Tempel Gottes, der seid ihr” 1Kor 3,16;  “Christus ist in euch!” Kol 1,27;  Gal 2,20.

     "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" - Wir denken in Bildern und brauchen Bilder für das Denken und Weitergeben von Wissen. Wir brauchen Bilder für unsere Bücher, für den Unterricht, für unsere Vorstellung, deshalb lies sie Luther auch in Kirchen und Bibeln; aber wir dürfen nicht zu ihnen beten, als ob sie hören könnten! Und wir dürfen sie nicht wie einen Talisman als Beschützer oder Glücksbringer verwenden. Gott verbietet nicht Kunst, sondern die Verehrung von Gegenständen der Kunst; Gott verbietet das Vertrauen auf solche Dinge - statt auf IHN.
      Du sollst Dir kein Kultbild machen! “Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern?” (2Kor 6,16). “Sie dienten Bildern (und Statuen), die sie gemacht hatten...
Doch der Höchste wohnt nicht in dem was von Menschen­hand gemacht ist” (Apg 7,40-48; 19,26).  In der ganzen Bibel werden wir gewarnt, uns an Bilder aus Holz, Silber, Gold ... zu wenden! “Die Menschen redeten zu leblosen Gebilden, als könnten diese hören” (Weisheit 13,17). Im Neuen Testament (!) lesen wir,
Offb 9,20: “Und die Menschen wandten sich nicht ab von den Machwerken ihrer Hände: Sie hörten nicht auf, sich niederzuwerfen vor ihren Bildern und Statuen aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz..., die weder sehen, noch hören, noch gehen können” (Psalm 135,15-17). Im Römerbrief sagt Paulus: “Sie vertauschten die Herrlichkeit des unveränderlichen Gottes mit Bildern, die einen Menschen darstellen ...  die verehrten sie anstelle des Schöpfers” (Röm 1,23 f). In der Orthodoxen Kirche sind zumindest keine dreidimensionalen Darstellungen erlaubt.

     Dürfen wir aus den 10 Geboten einfach einiges weglassen und dafür eigene Überlieferungen setzen (Mk 7,8-13)?
Jesus sagt, die Gebote Gottes gelten allezeit (Mt 5,18) man darf kein Jota davon wegnehmen.

     Bitte, lies die folgend angegebenen Bibelstellen und denke nicht: “Götzenbilder” gab es nur im fernen Babel! Statuenverehrung gibt es nicht nur bei den Hindus, sondern auch bei uns in katholischen Kirchen.

     Psalm 115,4f;  135,15-18.  Dtn 4,15-28; 27,15;  Jesaja 44,9-20; 46,6 f; 2,8;   Jeremia 10,3f;   Ezechiel 6,1-14;  8,5-12;  14,3-8. Weisheit 13,10 bis 15,9;   Baruch 6,3-72;   2Kg 19,18+; 23,4; Dan 5,7-23;
Apostelgeschichte7,41f, Apokalypse (Offenbarung) 9,20.

     Ebenso verbietet Gott das Laufen zu Zauberern, zu Wahrsagern..., das Rufen zu Totengeistern (Verstorbene, “Arme Seelen”): Jes 47,9+; Dtn 18,10... es ist Sünde und hat schwere Folgen. Gott warnt uns nicht extra, wir müssen es so wissen aus der Hl. Schrift. Jesus klagt: “Was sagt ihr: Herr! Herr! Vaterunser, Vaterunser..., und tut nicht, was ich sage?” Lk 6,46; Mt 7,21-23. Christus ist auferstanden, er lebt, er hat uns Kunde gebracht vom Vater! Vertraue auf den lebenden Herrn und Gott und nicht auf Dinge der Kunst.

 Psalm 115,4 ff und Ps 135,15: Die Götzen (Statuen in Kirchen) sind nur (HOLZ,) Silber, Gold, ein Machwerk von Menschenhand. 
Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen und sehen nicht;
sie haben eine Nase und riechen nicht,  
sie haben Ohren und hören nicht; auch ist kein Hauch in ihrem Mund. 

Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, alle, die den Götzen (den Heiligenstatuen und Bildern) vertrauen. 

Haus Israel, preise den Herrn! Haus Aaron, preise den Herrn:
den unsichtbaren, den „ICH-BIN-DIR-NAHE-Gott!“  

Gott wohnt in uns - wir sind Tempel des Heiligen Geistes.

Gott ist unsichtbar, mit keinem der Sinne erfassbar!  Er ist nicht und nie ein Ding:
Bete nicht
tote Materie, leblose Gegenstände an - Gott ist lebendig und heilig!

      Jesaja 44, 9-20 und 46,6 f:  Die Hilflosigkeit der Heiligenstatuen.

"Dumm sind alle, die ein Götterbild formen; ihre geliebten Statuen und Kultbilder nützen nichts. Wer sich zu Bildern bekennt, dem fehlt es an Einsicht; darum wird er beschämt.  Wer sich einen Gott macht und sich ein Götterbild gießt, hat keinen Nutzen davon.  …

Der Schmied facht die Kohlenglut an, er formt (das Götterbild) mit seinem Hammer und bearbeitet es mit kräftigem Arm. Dabei wird er hungrig und hat keine Kraft mehr. Trinkt er kein Wasser, so wird er ermatten. 

Der Schnitzer misst das Holz mit der Mess-Schnur, er entwirft das Bild mit dem Stift und schnitzt es mit seinem Messer; er umreißt es mit seinem Zirkel und formt die Gestalt eines Mannes, das prächtige Bild eines Menschen; in einem Haus soll es wohnen. 

Man fällt eine Zeder, wählt eine Eiche oder sonst einen mächtigen Baum, den man stärker werden ließ als die übrigen Bäume im Wald. …Das Holz nehmen die Menschen zum Heizen; man macht ein Feuer und wärmt sich daran. Auch schürt man das Feuer und bäckt damit Brot. Oder man schnitzt daraus einen Gott und wirft sich nieder vor ihm; man macht ein Götterbild und fällt vor ihm auf die Knie.  

Den einen Teil des Holzes wirft man ins Feuer und röstet Fleisch in der Glut und sättigt sich an dem Braten. Oder man wärmt sich am Feuer und sagt: Oh, wie ist mir warm! Ich spüre die Glut.  Aus dem Rest des Holzes aber macht man sich einen Gott, ein Götterbild, vor das man sich hinkniet, zu dem man betet
Unwissend sind sie … sie haben keine Erkenntnis und Einsicht, so dass sie sich sagen würden: Den einen Teil habe ich ins Feuer geworfen, habe Brot in der Glut gebacken und Fleisch gebraten und es gegessen. Aus dem Rest des Holzes aber habe ich mir einen (hilflosen) Götzen gemacht, und nun knie ich nieder vor einem Holzklotz." 

 

         Buch Baruch 6,1 ff:  Jeremia der Prophet sagt:

Nun werdet ihr in Babel Götterbilder aus Silber, Gold und Holz sehen, die man auf den Schultern trägt  (wie unsere Heiligenstatuen bei Prozessionen!) …

Hütet euch dann, euch den Fremden anzugleichen und euch von Furcht vor diesen Göttern erfassen zu lassen,  wenn ihr seht, wie die Menge sich vor und hinter ihnen niederwirft; sprecht vielmehr im Herzen:
        Heiliger unsichtbarer GOTT, dir allein gebührt Anbetung.  …
Ein Handwerker hat ihnen (den Kultbildern) eine glatte Zunge angefertigt; und sie mit Gold und Silber überzogen; doch sind sie Fälschungen (Vorspiegelung falscher Tatsachen) und können nicht reden. 

Wie für ein Mädchen, das Schmuck liebt, nimmt man Gold  und fertigt Kronen für die Häupter ihrer Götterstatuen. Manchmal nehmen aber die Priester Gold und Silber heimlich von ihren Göttern weg und verwenden es für sich selber; sie geben davon auch den Dirnen in der Kammer. 

Man schmückt sie auch, die Götter aus Silber, Gold und Holz, mit Gewändern wie Menschen. Diese Götter können sich aber nicht vor Schmutz und Wurmfraß schützen. 

Sie sind in Purpurgewänder gehüllt,  und doch muss man ihnen den Staub aus dem Gesicht wischen, der im Tempel aufwirbelt und sich dick auf sie legt. 

Sogar ein Zepter trägt ein solcher Gott, wie ein Mann, der das Land regiert; doch kann er niemand töten, der sich gegen ihn verfehlt. 

Er hat in der Rechten ein Schwert oder eine Streitaxt, kann aber nicht einmal sich selbst vor Krieg oder Räubern retten. So zeigen sie deutlich, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht!  

Wie ein zerbrochenes Tongefäß unbrauchbar wird,  so geht es auch mit ihren Göttern (=Statuen), die in ihren Tempeln aufgestellt sind: Ihre Augen sind voll vom Staub, den die Füße der Besucher hineintragen. 

Und wie die Höfe rings verschlossen sind, sobald ein Mann, der sich am König vergangen hat, zur Hinrichtung abgeführt werden soll, so sichern die Priester die Tempel der Götter mit Türen, Schlössern und Riegeln, damit sie nicht von Räubern geplündert werden. 

Die Priester zünden Lichter an, mehr für sich selbst, doch die Götter können keines davon sehen. 

Es geht ihnen wie einem Balken am Tempel: Ihr Inneres wird, wie man sagt, zerfressen. Sie aber bemerken nicht die Würmer, die aus der Erde kommen und sie selbst samt ihren Gewändern aufzehren. 

Ihre Gesichter sind geschwärzt vom Rauch, der im Tempel aufsteigt. 

Auf ihrem Körper und auf ihrem Kopf lassen sich Fledermäuse, Schwalben und andere Vögel nieder, ebenso auch Katzen. 

Daran erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht! 

Sie sind mit Gold überzogen, damit sie schön aussehen; wenn aber niemand den Schmutz wegputzt, glänzen sie nicht. Nicht einmal, als sie gegossen wurden, spürten sie es. 

Jeden Preis zahlt man für sie, obwohl sie keinen Lebensatem besitzen. 

Da sie ihre Füße nicht gebrauchen können, werden sie auf den Schultern getragen und zeigen so den Menschen ihren eigenen Unwert. Auch ihre Diener müssen sich schämen; 

denn (der Götze) muss von ihnen aufgestellt werden, damit er nicht zu Boden fällt. Stellt man ihn aufrecht hin, so kann er sich selbst nicht bewegen; steht er schief, kann er sich nicht aufrichten. Vielmehr setzt man ihnen die Gaben vor wie den Toten. 

Mit ihren Opfern aber treiben ihre Priester Missbrauch und verkaufen sie. Nicht besser handeln ihre Frauen: Sie pökeln davon ein, aber einem Armen oder Schwachen geben sie nichts.  …
Daran erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht! 

Wie könnte man sie Götter nennen? Sogar Frauen bringen ihnen Opfer dar, diesen Göttern aus Silber, Gold und Holz. 

In ihren Tempeln hocken die Priester, das Gewand zerrissen, Kopf und Bart geschoren und das Haupt entblößt. 

Sie heulen und schreien vor ihren Göttern wie andere beim Totenmahl. 

Von ihren Gewändern nehmen die Priester und kleiden damit ihre Frauen und Kinder. 

Ob jemand diesen Göttern Böses oder Gutes antut, sie sind nicht imstande, es zu vergelten. Einen König können sie weder einsetzen noch absetzen. 

Ebenso wenig können sie Reichtum oder auch nur Geld verschaffen. Hat ihnen jemand ein Gelübde gemacht, erfüllt es aber nicht, so können sie keine Rechenschaft fordern. 

Sie können keinen Menschen vom Tod erretten noch einen Schwachen dem Starken entreißen. 

Einen Blinden können sie nicht sehend machen, einen Bedrängten nicht befreien. 

Mit der Witwe haben sie kein Mitleid, dem Waisenkind helfen sie nicht. 

Den Steinen aus den Bergen gleichen die hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. Wer sie verehrt, wird zu Schanden. 

Wie kann einer da glauben oder behaupten, sie seien wirklich Götter? 

Ihrer Ehre schaden die Chaldäer sogar selbst. Sehen sie nämlich einen Stummen, der nicht sprechen kann, so bringen sie ihn zu Bel und bitten, dass er die Sprache erhalte, als ob Bel ihn auch nur wahrnehmen könnte.  Und obwohl sie das wissen, bringen sie es doch nicht über sich, die Götter zu verlassen; sie haben ja keinen Verstand. 

Die Frauen aber sitzen, mit Schnüren umwunden, an den Wegen und lassen Kleie in Rauch aufgehen. 

Sobald nun eine aus ihrer Mitte von einem Vorübergehenden mitgenommen worden ist und sich ihm hingegeben hat, schmäht sie ihre Nachbarin, weil diese nicht gleich ihr für würdig befunden und ihre Schnur noch nicht zerrissen wurde. 

Was immer bei diesen Göttern geschieht, ist Trug. Wie kann einer da glauben oder behaupten, daß sie wirklich Götter seien? 

Von Handwerkern und Goldschmieden sind sie verfertigt… Ihre Hersteller erreichen selbst kein hohes Alter;  wie sollten da ihre Erzeugnisse Götter sein? Nein, nur Trug und Schande hinterlassen sie ihren Nachkommen. 

Nähern sich nämlich Krieg und Unheil diesen Göttern, dann beraten die Priester miteinander, wo sie sich mit ihnen verstecken können. 

Wie sollte man da nicht merken, dass sie keine Götter sind, da sie sich selbst weder vor Krieg noch vor Unheil retten können?  Sie sind ja nur hölzerne, mit Gold und Silber überzogene Gebilde; man wird nach alldem erkennen, dass sie Trug sind. Allen Völkern und Königen wird es dann offenbar, dass jene keine Götter sind, sondern Werke von Menschenhand, und dass ihnen keine göttliche Wirkkraft innewohnt. 

Wer sieht da nicht, dass sie keine Götter sind?  

Sie können weder einen König im Land einsetzen noch den Menschen Regen spenden. 

Sie halten nicht Gericht bei ihnen und befreien keinen, dem Unrecht geschah; denn sie sind machtlos 

wie die Krähen zwischen Himmel und Erde. Ergreift gar Feuer den Tempel der hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter, dann fliehen zwar ihre Priester und retten sich, sie selbst aber verbrennen darin wie die Balken. 

Keinem König und keinem Feind bieten sie Widerstand. 

Wie kann einer da annehmen oder glauben, dass sie Götter sind? Weder vor Dieben noch vor Räubern können sie sich retten, diese hölzernen, mit Silber und Gold überzogenen Götter. 

Jene sind stärker und nehmen ihnen das Gold und Silber ringsum ab, samt den Gewändern, die ihnen umgelegt sind, und machen sich damit fort, ohne dass die Götter auch nur sich selber helfen könnten. 

Besser ist darum ein König, der seine Stärke zeigt, besser ein nützliches Hausgerät, das der Besitzer brauchen kann, als solche trügerischen Götter; besser im Haus eine Tür, die das, was drinnen ist, schützt, als solche trügerischen Götter; besser im Königspalast eine hölzerne Säule als solche trügerischen Götter. 

Sonne, Mond und Sterne, die bestellt sind, um als Leuchten zu nützen, gehorchen willig. 

Ebenso ist auch der Blitz, wenn er aufleuchtet, schön anzusehen. Genauso ist es beim Wind, der über das ganze Land weht. 

Wenn den Wolken von Gott befohlen wird, über die ganze Erde dahinzuziehen, so vollführen sie den Auftrag. 

Wird endlich das Feuer von oben ausgesandt, um Berge und Wälder zu verzehren, so tut es, was befohlen war. All dem kommen aber diese Götter weder an Schönheit gleich noch an Kraft. 

Daher kann man weder glauben noch behaupten, dass sie wirklich Götter sind; sie sind ja nicht imstande, Gericht zu halten oder den Menschen Gutes zu tun. 

Da ihr nun wisst, dass sie keine Götter sind, so fürchtet sie nicht! 

Sie können den Königen weder fluchen noch sie segnen. 

Sie lassen bei den Völkern keine Zeichen am Himmel erscheinen. Sie können nicht strahlen wie die Sonne, noch leuchten wie der Mond. 

Die Tiere sind besser daran als jene; denn sie können an einen schützenden Ort fliehen und sich selber helfen. (Jene nicht!) 

So ist uns auf gar keine Weise sichtbar, dass sie Götter sind. Darum fürchtet sie nicht! 

Wie im Gurkenfeld eine Vogelscheuche, die nichts behütet, so sind ihre hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. 

Ebenso gleichen sie einem Dornbusch im Garten, auf den sich Vögel jeder Art niederlassen; oder auch einem Toten, der ins Dunkel geworfen ist, gleichen diese hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. 

Auch an den Purpur- und Byssusgewändern, die auf ihnen vermodern, erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Zuletzt werden sie selbst zerfressen und zum Gespött im Land. 

Besser ist also ein gerechter Mensch, der keine Götterbilder hat; denn er ist sicher vor dem Gespött. 

 

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