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Die BIBEL ist nicht zuständig
 in Fragen der Naturwissenschaft,
der Ernährung,
der Kosmologie und Erdzeitalter.

In der Heiligen Schrift wird uns zuverlässig von Erfahrungen der Menschen mit Gott berichtet, über Jesus Christus, der einmal in die Welt kam, um uns zu erlösen. Es wird in der Bibel ein untrüglicher Weg zum ewigen Heil gezeigt, aber nicht ein Weg für diesseitiges körperliches Wohl oder für Gesundheit. Die Aussageabsicht der Heiligen Schriften des Christentums ist keine naturwissenschaftliche!  Einige Überlegungen zum Thema "Brot macht satt, aber krank" (Loren Cordain).

Die Bibel will uns nicht einen Bauplan des Kosmos oder einen Speisenplan für Körperertüchtigung geben. Die Bibel nicht Einblick in Gestalt, Aufbau und Entstehung der Erde nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen geben. Die Schreiber der inspirierten Texte der Bibel bekamen nicht alles 1:1 von Gott direkt diktiert, sondern ihre damaligen geographischen Kenntnisse flossen in die Berichte von Gott ein. Sie hatten auch kein Interesse die kosmologischen (und Ernährungs-) Einsichten in ein zusammenhängendes System zu bringen.

Für die Mystiker mit ihren „Offenbarungen“ gilt dasselbe, wie für die Schreiber der Bibel - ihr inneres Glaubenslicht führt nicht zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Kein Mensch kann unversehrt 5 Minuten in die Sonne schauen - noch viel weniger Gott direkt erkennen. Auch Mystiker schauen Gott nie direkt! Mystiker widersprechen sich häufig auf naturwissenschaftlichem Gebiet; bei der Hl. Hildegard entdecken wir diesbezüglich offensichtliche Fehler! Sie hat trotz ihrer religiös herausragenden Visionen noch ein geozentrisches Weltbild, die Sonne kreist bei ihr um die Erde wie ein Planet. Über Ernährung hat sie nur das Wissen ihrer damaligen Umwelt. Mystiker haben eine mystische Sicht (Erde ist Mittelpunkt der Schöpfung) aber unbrauchbare naturwissenschaftliche Erkenntnisse! Trotz aller tiefen Glaubenseinsichten und aller Gottverbundenheit fand kein Mystiker durch Erleuchtung die Ursache der großen Seuchen, Pest, Cholera, Malaria, Aussatz; keiner sah die Existenz von Viren und Mikroben, keiner sah, dass die Erde um die Sonne kreist. Für diese Sachgebiete gab uns Gott den Verstand - nicht Offenbarungen.

Die Bibel berichtet zuverlässig über die Beziehung des Menschen zu Gott, über Gottes Heilshandeln an uns, über die Menschwerdung und Offenbarung seines Sohnes Jesus Christus, über alles was Gott von uns will, über die Bestimmung des Menschen und sein ewiges Ziel.  Suchen wir aber in der Bibel Auskunft über die Erde (Geo-Wissenschaft) oder naturwissenschaftliche Auskünfte, oder welche Nahrung gesund sei oder ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel ist, so gehen wir mit der Bibel sicher in die Irre, denn das ist nicht Aussageabsicht oder Aufgabe der Bibel. In ihr steht über die Erde:  "Auf feste Säulen hast du sie gegründet" (Ps 75,4; 1Samuel 2,8; Job 9,6). Die Erde gründet auf Fundamenten (Ps 18,16; Ps 82,5; 104,5; Jesaja 24,18; 2Samuel 22,16). "Die Sonne geht auf und geht unter" (unter der Erdscheibe durch); "Der ganze Erdkreis" (=ist eine Scheibe: Job 26,10; Jesaja 40,22; Ps 74,17; ) "Er sitzt über dem Kreis der Erde" (Jes 40,22). Das Grundwasser unter dem festen Land und das Meer darum herum führten zu dem Gedanken, die Erde ruhe auf dem großen Urmeer auf (Gen 49,25; Ex 20,4; Ps 24,2  136,6). Die Kugelform der Erde ist den Schreibern der Bibel unbekannt! So kam es, dass Galileo Gallilei und Giordano Bruno, trotz der richtigen naturwissenschaftlichen Einsichten auf Grund der Bibel verurteilt wurden, denn dort stand es anders. Und wer in der Bibel nach der "optimalen Ernährungsform oder Diät" sucht, ist sicher auf dem Holzweg, denn das ist nicht Aussageabsicht ihrer Schreiber. 

So ist es mit dem in der Bibel oft vorkommenden Brot und Getreide: Die Bibel entstand im fruchtbaren Halbmond: Zwischen Ägypten und Mesopotamien, wo Ackerbau und Brot "erfunden" wurden, vorher waren wir hauptsächlich Jäger, Sammler, nomadische Viehzüchter! Hätte sich Jesus bei den Eskimos oder in Zentralafrika geoffenbart, wären andere Nahrungsmittel (Fett, oder Obst) das meistgebrauchte Nahrungsmittel in der Bibel. Trotz häufiger Erwähnung von Korn und Getreide in der Bibel bleibt Brot eine Not-Nahrung für Arme. Die ersten sesshaften Menschen bezahlten die Erfindung des Ackerbaus (vor etwa 10.000 Jahren im Orient) teuer mit Minderung des Gesundheitszustandes (Gelenke, Leber, Drüsen). Die Menschheit ist genetisch allgemein noch nicht an Getreide als Nahrung angepasst - dazu bräuchte es etwa 40 bis 50.000 Jahre! Skelette alter Einsiedler (und ägyptischer Pharaonen), die von Brot lebten, zeigen erbärmliche Schäden an Gelenken und Knochen (wegen der unheilvollen Getreidesäuren: Dr. Klaus Hoffmann). Sie starben früh wegen Arthritis, wegen der zu vielen Kohlenhydrate und der Gluten im Getreide, wegen Verkalkung und Entgleisung der endokrinen Drüsen (Pankreas, Schilddrüse, Wachstumshormon...). . http://josef-stocker.de/starch.pdf    
Reinhard Steintel
tallaric.pdf
  Im Internet:    http://josef-stocker.de/sommer.pdf      

Jesus brauchte ein Symbol für Essen und Gemeinschaft, aber die Speise will ER selber sein. „Der Mensch lebt nicht von Brot, sondern von jedem Wort...“ Mt 4,4. Im Vaterunser bitten wir um unser tägliches „arton“ - das ist: um unsere tägliche Nahrung oder Speise (nicht „täglich Brot“), gib uns "wessen wir täglich bedürfen". In Afrika betet man im Vaterunser: „Gib uns heute unsere tägliche Banane!“

Im Paradies war noch Vegetarismus angesagt. Nur im Paradies, im Urzustand, galt Genesis 1,29: Leben von Früchten = Obst. Im Paradies waren Bäume, Obstbäume - aber keine Getreideäcker. Das Opfer der Feldfrüchte achtete Gott nicht, der Acker wurde von Gott verflucht (Kain: Genesis 4,3-12). Fisch bzw. Fleisch wird in der Bibel seit Noach (Genesis 9,2-3) erlaubt - die biblischen Stammväter lebten als Nomaden von ihren Herden! Dem Apostel Petrus werden sogar "kultisch unreine" Tiere gezeigt: "Schlachte und iss!" (Apg 10,13; 11,7) Die Leute im Orient lebten sehr karg und nicht in einem Überfluss wie wir (mit zu vielen Kohlenhydraten). Der Mensch kann mit Mangel besser umgehen, gesünder leben, als mit Überfluss. Im alten Ägypten hieß es: "Du lebst von der Hälfte dessen, was du isst, von der anderen Hälfte leben die Ärzte". Wer nur von Obst, vom Fett und Fleisch der Weidetiere mäßig lebt (ohne Ackerbauprodukte, ohne die viel zu hoch erhitzten Backwaren), der erreicht ein hohes Alter wie die biblischen Patriarchen.

Von den biblischen Ratschlägen überlegenswert ist das Verbot von Schweinefleisch - 3. Buch Moses = Levitikus 11,2-31. Es war ein Gebot aus kultischen Gründen, aus wirtschaftlichen - nicht medizinischen - Gründen! Die gesundheitliche Gefahr durch Trichinen ist bei Erhitzung des Schweinefleisches gering. Viel schlimmer für unsere Gesundheit ist das Übermaß an Kohlenhydraten in der Nahrung: Viel Brot macht die Leber steif wie ein Brett - entlaste deine Leber indem du die Stärkemehle von Getreide, Zerealien, Ackerbau aus deinem Speisenplan verbannst, dann hat sie die Kraft, mit den PURINEN  aus Schwein und Rind leicht fertig zu werden! Siehe: http://josef-stocker.de/gesund8.htm 

Das Forschen des Menschen ist notwendig und kann nicht und nie durch Mystik ersetzt werden. Das Wissen um Mikroben, Bakterien, Viren, ebenso wie über die Planeten, Galaxien und Himmelskörper kam keinem Mystiker. Es gibt auch nicht (wie bei Hildegard) „eine richtige Ernährung“ für alle gleich. Dinkelmehl ist wie jedes andere Getreide mineralienarm und ein Säurebildner, also langfristig schädlich (wie das Rauchen auch): Dinkel ruiniert die Gelenke (Klaus Hoffmann). Du musst deinen Verstand gebrauchen - und selber probieren!

      Intelligent Design, Evolution?? Die Bibel gibt zuverlässige Auskunft über die Erschaffung von allem durch Gott (Creator), über Sündenfall, Heilsgeschichte, Erlösung durch Jesus Christus...  aber trotz aller Genealogie-Listen kein Wissen um Erdzeitalter oder "Wann kam die Seele zum Menschen?" In welchem Erdzeitalter gab Gott den ersten Menschen eine unsterbliche Geist-Seele?  Beim Beginn von Kultur: Vor 40.000 Jahren? Damals begann Sprache und damit Weitergabe von Wissen, Kunst und Kultur. Eine Evolution von der Urzelle bis zum homo sapiens (mit Ästen wie das Bild eines Baumes) dürfte es nicht gegeben haben - wohl aber Mutationen innerhalb der gleichen von Gott geschaffenen Arten, also horizontale Entfaltung. Es braucht notwendig einen Lebens-Spender und Erschaffer der einzelnen Arten.
     Muss die Bibel "irrtumsfrei" sein (Fundamentalismus)? Nein! denn es geht für Dich oder mich allein um den Glauben an Gott, bzw. an Jesus Christus, den ER gesandt hat. Gott spricht zu mir durch die Bibel, durch das Amt, und ebenso manchmal in einer Begegnung durch einen ganz einfachen Menschen. Die eigentliche Offenbarung (das Wort Gottes) ist Jesus selbst, und nicht die Bibel; das sind zwei verschiedene Kategorien. Die Bibel ist nur ein inspirierter Bericht von der Offenbarung, und muss nicht in allen Nebensächlichkeiten "irrtumsfrei" sein, damit sie zu mir redet und sie muss nicht über alles Auskunft geben.

Bibelkommission "Die Interpretation der Bibel in der Kirche"  ISBN 88-209-1929-X
Text zum Download Interpretation der Bibel
  von der deutschen Bischofskonferenz (Nr.: 115)
Die Interpretation der Bibel in der Kirche
(amtliches Dokument)

Siegfried Zimmer "Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts" 213 Seiten, Vandenhoeck & Ruprecht; 3. überarbeitete Auflage 2010, 3525573065, ISBN: 978-3525573068

Joachim Kügler "Hände weg!? Warum man die Bibel nicht lesen sollte… und warum doch" echter: 2008; TB, 136 Seiten; ISBN: 978-3-429 030 254   (Interessante Argumente von einem Exegeten)  

Joachim Kügler "Auf Leben und Tod oder völlig egal. Kritisches und Nachdenkliches zur Bedeutung der Bibel" 205 Seiten; Lit-Verlag; 1. Aufl. 2005, ISBN-13: 978-3825884765

Klaus Berger "Das Neue Testament und frühchristliche Schriften" 1413 Seiten, Insel Verlag: 2005; ISBN: 978-3458172499 (Übersetzungs-Grundsätze)

Klaus Berger "Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments" 2. Neues Testament: Register der biblischen Gattungen und Themen. Stuttgart (Taschenbuch) 2003

“Katechismus der Katholischen Kirche" (KKK) 2004. ISBN: 978-3746215686; 21,4 x 15,2 x 4,8 cm (Über Erschaffung, Engel, Teufel, Sündenfall und Erlösung)  http://theol.uibk.ac.at/leseraum/quelltext/ 
http://stjosef.at/index.htm?kkk/index.html~mainFrame   Die Grundwahrheiten 

Bibel und Bibelstudium: http://glaube-und-kirche.de/glaube02.htm 

Die Interpretation der Bibel, sensus literalis  anti-Fundamentalismus

HERDERS NEUES BIBELLEXIKON. Bibelwerk Linz, Herder: 2008; 860 Seiten; ISBN: 978-3451321504

Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank ; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren ; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Koronare Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355  http://paleofood.de/ 

Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“ 16. Auflage 2007; ISBN: 978-3887601003. 259 Seiten (Pflichtlektüre)   Buchbeschreibung  

Bauer, Joachim "Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren" (Kampf oder Kooperation?) Heyne TB; € 8,20; ISBN: 978-3-453-63003-1

Menschen der Urzeit. Die Frühgeschichte der Menschheit von den Anfängen bis zur Bronzezeit. ("People of the Past") Göran Burenhult. www.karl-mueller-verlag.de  Köln: 2004; 464 Seiten; ISBN 3-8336-0119-1

"Illustrierte Vor- und Frühgeschichte Europas" Oxford illustrated History. Barry Cunliffe. Campus: 3-88059-979-3

"Die kürzeste Geschichte allen Lebens. Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre" Geologische und biologische Evolution. Harald Lesch und Harald Zaun. Piper, München: 2008; 224 Seiten

Nussbaumer, Harry „Das Weltbild der Astronomie“ VDF Hochschulverlag, ETH Zürich; 328 Seiten, 2. erweiterte und aktualisierte, gebundene Auflage 2007; ISBN: 978-3728131065  (Empfehlung!)

North, John "Viewegs Geschichte der Astronomie und Kosmologie" (The fontana history of Anstronomy and Cosmology) Wiesbaden: 1997; geb., 463 Seiten; ISBN: 3-528-06644-X

Heather Couper  "Die Geschichte der Astronomie" 288 Seiten; Frederking & Thaler, München 2008, ISBN: 978-3-894057077;  Originaltitel: The History of Astronomy 

Mielke, Eckehard W. "Sonne, Mond und ... Schwarze Löcher. Ein Streifzug durch die moderne Astrophysik" Vieweg, Wiesbaden: 1997; 286 Seiten; ISBN: 3-528-06620-2; (Angefangen bei den Mayas, über Ptolemäus, Kopernikus...)

Hamel, Jürgen „Meilensteine der Astronomie. Von Aristoteles bis Hawking“  302 Seiten; Verlag: Kosmos; 1., Aufl.  2006; ISBN: 978-3440101797  (derzeit vergriffen)

Bührke, Thomas "Sternstunden der Astronomie. Von Kopernikus bis Oppenheimer" Verlag Beck, München: 2001. TB, 220 Seiten; 978-3-4064 75 542 

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