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Charismatik kann eine Flucht aus der Realität sein, wie eine Drogensucht. Die Charismatiker aller Schattierungen (Pfingstler bis Kath. Erneuerungsbewegung) sind edle, gute und betende  Menschen, Idealisten, aber sie wandern auf einem schmalen Grat - die Grenze zwischen echten und dämonischen Einflüssen ist oft verwischt und auch die "guten" Früchte sind oft nicht eindeutig einer Seite zu zu ordnen.
Es geht im Folgenden nicht um Menschen, sondern um eine Unterscheidung der Geister! Geister offenbaren sich bei Ihnen - und es ist sicher nicht immer der Hl. Geist!
Es bleiben nach charismatischen Heilungen oftmals psychische Ängste, dämonische Bindungen und Belastungen, die nicht gleich offenkundig sind.

        Sonderbar ist, dass ihr Heiliger Geist bei Katholiken katholisch redet (für Maria, Messe, Papst, Amtspriester,  Heiligenverehrung, Arme Seelen...) und bei den Evangelischen evangelisch redet: gegen katholische Messe, Papst, Priestertum, Heiligenverehrung, Ablass, Bilderkult, ... 

       Wie viel Unsinn redete "der Herr" bei vielen charismatischen Schwärmern! Auf ihre Offenbarungen und Erfahrungen ist kein Verlass. Auf Visionen ist kein Verlass!  Wegen der sich häufenden Sünden und Gottlosigkeiten der Menschheit hat Satan das Recht, viele Menschen mit schönen Visionen zu betrügen. Die Menschen öffnen ihm Tür und Tor. Der Lügengeist erscheint in schönem Licht,  sagt viel Wahres und mischt etwas Lüge hinzu, das genügt für eine Vergiftung. Satan ist ein Wolf im Schafspelz. Durch falsches Verlangen, Stolz und Neugier, öffnen wir ihm die Türe. Seit Gott sich in Jesus geoffenbart hat, hat der Mensch nicht mehr das Recht, Unterweisung direkt von Gott zu verlangen! Jesus sagt: "Sie haben Moses und die Propheten!" (Lk 16,31;  Mt 5,17;  7,12;  22,40).Heilung, Heilung! wollen sie; eine Flucht vor dem Kreuz in eine Hallelujastimmung. Meist sind sie süchtig nach Wundern, Heilung... Gefühl und Erleben setzen sie vor den Glauben, den Verstand schalten sie gerne aus; aus der Bibel werden nur die ihnen genehmen Sätze genommen (wie bei den Zeugen Jehovas).  Siehe auch: Medjugorje

      In der Endzeit wird es große Zeichen und Wunder geben, gewirkt durch Satan, Teufel und Dämonen, die in Lichtglanz erscheinen und viel von Liebe reden - "Ich liebe euch!"  Viele Menschen werden irregeführt werden! Der Teufel (=Luzifer = Licht-Träger) kann als Engel des Lichtes erscheinen (2 Kor 11,14), er verkleidet sich auch als Jesus oder Maria, er erscheint als Licht und Frieden.

Der Übergang von gut bis schädlich ist fließend - in der Charismatik, wie in Yoga, wie in der FM.
Unter Charismatik oder Kath. Erneuerungsbewegung kann man verschiedenes verstehen.

Es ist gleich wie bei einer Warnung vor Yoga:  Bei uns im Westen praktizieren manche ein bisschen Entspannung und Körperhaltungen, das ist harmlos, das ist aber auch nicht der wahre YOGA: der ist eine Religion (nicht nur eine bloße Philosophie) und sucht Berührung mit Gott; aber auf diesem Wege (ohne Christus) begegnet er nur Lügengeistern die sich als das "wahre Licht" als "Erleuchtung" ausgeben. Und die wahre Erleuchtung in den asiatischen Religionen ist immer "Ich selbst bin Gott!" - All-Eins. Das ist Monismus oder Pantheismus, oder Satanismus - wie immer man das nennen mag.

Jürgen Kuberski "YOGA: Von "Wellness" bis Weltanschauung" 96 Seiten; Scm Hänssler: 2011; ISBN: 978-3775152822 (Nahtlos von Entspannungsübungen zu Hinduismus und Reinkarnation!)
http://charismatismus.wordpress.com/2011/06/10/jesus-christus-warnt-vor-der-charismatischen-bewegung/  
        http://charismatismus.wordpress.com/author/charismatismus/  
Elvira Maria Slade "MARIA. Die unbekannten Seiten der Mutter Gottes" Wuppertal 2003; ISBN 3-87857-315-4; (dämonische Seiten an "Marien-Erscheinungen" )

Literaturliste Charismatik
 

«Umfallen nach einem Heilungs-Segen»
Zum Thema Charismatik schreibt Pfarrer Winfried Pietrek als Antwort auf Leserbriefe, in einer Zeit wachsender Zahl von Heilungsgottesdiensten:

     Pater Dr. Jörg Müller verweist mich auf «das Umfallen der Apostel auf dem Verklärungsberg» (Mt 17,6). Aber die genaue Übersetzung lautet: «Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden» (...oder: «sie fielen auf ihr Angesicht»). Das aber ist kein Rückwärtsfallen oder Ruhen, sondern Anbetung!

      Pfarrer Dr. Hansmartin Lochner wendet ein, «dass viele beim "Ruhen im Geist" eine tiefe persönliche Gotteserfahrung machen». Er verwechselt Gefühle mit «einer Neuausrichtung auf Gott». Gefühle des «Friedens» und der «Freude» bewirken z.B. auch Ecstasy-Drogen. Auch schamanische «Heilrituale» verursachen lang anhaltende tiefe «Glücksgefühle», die oft in Depressionen, und Psychosen münden. Satan kann auch Einfluss auf Gefühle nehmen. Nach der Exerzitien-Regel des hl. Ignatius über die «Unterscheidung der Geister» können auch positive angenehme Gefühle vom Bösen kommen.

      Muss es nicht mehr als nachdenklich stimmen, dass einzelne Umgefallene in obszönen Stellungen liegen bleiben? Bei manchen Heilungen mit bereit gehaltenem Decken geschützt werden müssen? Der Toronto-Segen und andere pfingstlerische «Heilungs-Gottes-Dienste» haben seit  Jahren weltweit viele Christen umfallen lassen: Zuckungen, hysterisches Lachen, anhaltendes Weinen, Schreien, Brüllen, Bellen sollten uns warnen. Die kroatische Bischofskonferenz (Medjugorie) hat das Segnen durch Laien verboten. Satan pokert hoch und täuscht, er will uns sieben, wie ich es als Exorzist erlebe. In einer kleinen Dokumentation «Befreit im Namen Jesu» konnte ich ausführlicher zum Rückwärtsfallen Stellung nehmen.
Pfarrer Winfried Pietrek schrieb auch im folgenden Buch zur Unterscheidung der Geister:

Adelgunde Mertensacker „Irrwege des Glücks. Esoterische Medizin von A bis Z“  240 Seiten, Lippstadt: 2005. Zum Selbstkostenpreis von E 5,- erhältlich bei: Vereinigung zum Schutze schwacher…, Postfach 2168, D-59531 Lippstadt. Tel: +49-2523-8388; Fax: -6138 
 

           Charismen: Veranstaltungen charismatischer Art
           Heilungsgottesdienste, Befreiungsgottesdienste -

Diözesane Regelungen im Auftrag der Österr. Bischofskonferenz 2006:

Leitfaden für die Findung eines Urteiles über Echtheit und geordneten Gebrauch… von Charismen.

Im KKK 799-801 steht: "… wir wissen aber auch um die Macht des Bösen und um sein Bemühen, das Leben der Gläubigen und der Gemeinde zu stören und durcheinander zu bringen. Darum dispensiert kein Charisma von der Rückbindung an die Hirten der Kirche und von der Unterordnung unter sie."
    
Bei einer Beurteilung ist zu klären:

1. Welche positiven Früchte (vgl. Christifideles laici, Nr. 30), Zeugnisse liegen vor?

Stärkung des Glaubens?

Intensiviertes Gebetsleben?

Weckung von Berufungen?

Förderung der Kirchlichkeit?

Rückkehr in die Kirche?

Vermehrte Sakramentenpraxis?

Ärztlich bestätigte Heilungen?

2. Wer trägt und organisiert die Veranstaltungen?

3. Wie und in welcher Weise ist eine Nachbetreuung sichergestellt?

4. Wie wird von der betroffenen Person die eigene Rolle / Aufgabe gesehen?

5. Wie wird von der betroffenen Person die eigene Gabe / das eigene Charisma verstanden?

6. Gibt es eine übermäßige Bindung an die betroffene Person? (Vgl. 1 Kor 1,10-17; 1 Kor 3,1-9; Joh 3,30)

7. Wie verhält sich die betroffene Person zur kirchlichen Hierarchie?

8. Ist/sind die Veranstaltung/en den Zuhörern und den Erfordernissen der Zeit in der konkreten Situation der Diözese angemessen (vgl. c. 769 ff)?

9. In welcher Weise kommt es zu einer „Erregung von Ärgernis"?

10. Kommt es zu Spannungen oder Spaltungen in Gemeinden?

11. Ist eine Abweichung von der kirchlichen Lehre (c. 768) festzustellen? Wenn ja, welche?

Wie wird über Gott geredet, welches Gottesbild wird vermittelt?

Wie wird über Christus gesprochen?

Wie wird über den Heiligen Geist gesprochen?

Wie über die Kirche?

Wie über die Bedeutung der Sakramente (besonders Buße und Krankensalbung)?

Welche Lehre über das Böse, Sünde und Schuld, den Teufel wird vorgetragen?

Was sind Wege und Weisen von Heilung, was ist Grund von Krankheit, wie ist der empfohlene Umgang mit Leid?

Welche (religiösen) Praktiken werden empfohlen?  (Akupunktur, Zen, Yoga, u. a. m.) Was wird kritisiert oder als mit dem Glauben unvereinbar verworfen?

12. Entsprechen die Gottesdienste bzw. die praktizierte Frömmigkeit den gesamtkirchlichen und diözesanen Normen? Dienen sie einer wahren Stärkung des Glaubens (vgl. c. 836)?

13. Bei Heilungsgottesdiensten: Sind die Bestimmungen der „Instruktion über die Gebete um Heilung durch Gott" bekannt? Werden sie eingehalten?

14. Finanzen: Wer trägt die Kosten für die Veranstaltungen? Wie werden Spenden aufgebracht? Wofür werden sie verwendet? Wie wird über sie Rechenschaft abgelegt? Wie sieht der finanzielle Lebenswandel der betroffenen Person aus?

15. Wie steht die betroffene Person zu diesem (Überprüfungs-)Vorgang?

Diözesanblatt Innsbruck, Jg. 82. Nr. 4. Juli/August 2007, Seite 7 - 11.   

 

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